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Grundlagen des agilen Lernens #2 – Traditionelles Lernen für die Katz?

Teil 2: Traditionelles Lernen für die Katz?

Die Frage nach effektivem Lernen hat sich Hermann Ebbinghaus bereits 1885 gestellt und durch Selbstversuche folgendermaßen beantwortet: was nicht innerhalb der ersten Stunde nach dem Lernen praktisch angewendet wird, wird zu 50% vergessen (Vergessenskurve). Das heißt, dass schon vor über 200 Jahren Hinweise darauf gab, dass traditionelles Lernen, z.B. durch Frontalunterricht ohne direkte Anwendungsmöglichkeiten des Gelernten, nicht sehr effektiv sein kann.

Charles Jennings beschrieb 1996 nach empirischer Arbeit die 70-20-10 Formel, nach der Menschen zu 70% nachhaltig lernen, wenn sie es selbst tun. 20% bleiben, wenn sie sich mit anderen Menschen darüber austauschen und nur 10% des Wissens entsteht durch klassischen Unterricht.

Das bedeutet, dass der Fokus beim Lernen noch viel mehr auf das Tun gelegt werden sollte, als dies gemeinhin der Fall ist.

 

  von Kristina Henry & Markus Schwarzgruber, mindHub Komepetenznetzwerk Juni 2018

Grundlagen des agilen Lernens #2 – Traditionelles Lernen für die Katz?
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