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Grundlagen des agilen Lernens #1 – Alter Wein in neuen Schläuchen?

Agilen Lernens – Alter Wein in neuen Schläuchen?

Agiles Lernen ist keine neue Erfindung, sondern eine Kombination aus altbekanntem Wissen und neuen Entwicklungen in unserer Gesellschaft.
Zu den neuen Entwicklungen gehören das sogenannte holistische Verständnis, also das Verständnis um die Komplexität und die Vernetzung in unseren Systemen, sowie die sich immer weiter entwickelnden technischen Möglichkeiten. Außerdem spielen die Erkenntnisse der Hirnforschung eine wesentliche Rolle, wenn es um die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen geht.

Komplexität ergibt sich aus der Fülle der Informationen, die sich in einer immer globaler wirkenden Welt vernetzen. Dieser andauernde Trend hat die Gesellschaft nachhaltig verändert und wird weitergehende Veränderungen mit sich bringen. Wir sind uns heute sehr bewusst über diese Vernetzung, sei es als Mitarbeiter in global agierenden Unternehmen, bei der Verbreitung und Suche von Information oder in sozialen Kontexten. Das ganzheitliche Verständnis, wie wir in diesem komplexen Umfeld agieren, wächst, wobei der Trend weg geht vom Einzelkämpfer, hin zum Gemeinschaftsspieler.

Die technischen Möglichkeiten haben eine große Auswirkung auf den Wissensaustausch. Durch die ortsunabhängigen Verbindungen wird der ständige Zugriff auf Wissensressourcen ermöglicht. Lernen on demand bekommt durch die ständig verfügbaren mobilen Endgeräte eine ganz neue Bedeutung. Dabei spielt auch die Vernetzung des Wissens wieder eine Rolle: Das Internet ist wie ein kollektiver Wissensspeicher. Erfahrungen werden global ausgetauscht und gespeichert. Das Internet fungiert als eine Erweiterung unseres Gehirns, ein extended memory, das obendrein allen gehört, weil dieses Wissen aus dem Wissen aller entstanden ist.

 

 

von Kristina Henry & Markus Schwarzgruber, mindHub Komepetenznetzwerk Januar 2018

Grundlagen des agilen Lernens #1 – Alter Wein in neuen Schläuchen?

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