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Soma, Psyche & Stress – TIPP 5 tiefes und langsames Atmen

 

Tipp 5: tiefes und langsames Atmen

Tiefes und langsames Atmen regt den Vagusnerv an.

Unser Herz und Hals enthalten Neuronen, die spezielle Rezeptoren, sogenannte Barorezeptoren, haben. Diese erfassen Ihren Blutdruck und übertragen das neuronale Signal an das Gehirn, das wiederum den Vagusnerv aktiviert. Der Vagus ist mit dem Herzen verbunden und senkt so den Blutdruck und die Herzfrequenz. Das Ergebnis ist eine verminderte Kampf-oder-Flucht-Aktivierung (fight or flight), mehr innere Ruhe und eine bessere Verdauung.

Die Barorezeptoren können mehr oder weniger empfindlich sein. Je sensitiver sie sind, desto wahrscheinlicher werden sie schießen und Ihrem Gehirn sagen, dass der Blutdruck zu hoch ist und es Zeit ist, den Vagusnerv zu aktivieren, um ihn abzusenken.

Langsames Atmen mit einer etwa gleich langen Ein- und Ausatmung erhöht die Empfindlichkeit der Barorezeptoren und der Vagusaktivierung, was wiederum den Blutdruck senkt und die Angst verringert, indem das sympathische Nervensystem reduziert und das parasympathische System erhöht wird. Für einen durchschnittlichen Erwachsenen kann das Atmen von 5-6 Atemzügen pro Minute sehr hilfreich sein.

Tipp: Atmen Sie langsam in Ihren Bauch. Wenn Sie einatmen, sollte Ihr Bauch sich ausdehnen. Sobald Sie ausatmen, sollte Ihr Bauch zusammenfallen. Je mehr sich ihr Bauch ausdehnt und sich zusammenzieht, desto tiefer atmen Sie.

 

von Martin Barnreiter, Coach und Berater, mindHub Komepetenznetzwerk Januar 2018

Soma, Psyche & Stress – TIPP 5 tiefes und langsames Atmen
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