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11 Tipps für effizientes Lernen

Ob Fremdsprachen, Meisterprüfung oder Excel-Formeln: Lernen begleitet jeden Menschen sein gesamtes Arbeitsleben lang. Manchmal macht Lernen richtig Spaß, manchmal ist es eine einzige Quälerei. Manchmal verstehe und behalte ich Dinge sofort. Das andere Mal habe ich sie innerhalb der nächsten paar Minuten vergessen.

Richtiges Lernen kann Spaß machen und richtig gelernt ist es eine lohnende Investition in sich selbst. Hier sind elf Tipps, die das Lernen erleichtern sollen.

 

  1. Ein Thema pro Tag: Gehirnforscher haben herausgefunden, dass der menschliche Arbeitsspeicher begrenzt ist. Daher sollten sich Lerner an einem Tag nur mit einem Thema beschäftigen und nicht ständig wechseln. Wer abends Betriebswirtschaftslehre paukt, sollte sich anschließend nicht noch mit Vokabeln beschäftigen.
  2. Visualisieren: Strukturierte Aufzeichnungen wie sogenannte Mind Maps oder eigene Spickzettel hinterlassen Spuren im Gehirn. Auch hilft es, diese Skripte dort aufzuhängen, wo man sich entspannt: Etwa der gegenüber der Couch oder der heimischen Toilette.
  3. Den inneren Film drehen: Trockene Fakten bleiben besser im Gedächtnis, wenn sie als Episode möglichst mit persönlichem Bezug erfasst werden, statt als blanke Stichworte ohne Zusammenhang. Man geht etwa an den Kühlschrank und findet darin ein leckeres Paket „Stammaktien“, merkt beim kochen aber, dass man lieber „Vorzugsaktien“ essen würde.
  4. Sauberer Schreibtisch: Nur das, was aktuell gelernt wird, liegt vor einem. Ansonsten ist der Schreibtisch leer. Der Ablenkungsgrad wächst mit jedem Foto, Magazin oder Schriftstück, das neben dem Lerner auf dem Tisch liegt.
  5. Kleine Portionen packen: Eine gute halbe Stunde pro Tag wiederholen reicht, um einen sichtbaren Lernerfolg zu erzielen. Mit mäßigem aber regelmäßigem Wiederholen wird der Lernberg schrittweise erklommen, anstatt kurz vor einer Prüfung Nächte lang durch zu lernen – meist ohne befriedigendes Ergebnis.
  6. Lernort und -zeit festlegen: Egal, ob Zuhause oder am Arbeitsplatz, wer lernen will, sollte einen festen Ort dafür festlegen. Idealerweise kombiniert mit einer festen, regelmäßigen Lernzeit.
  7. Lesen ist nicht lernen: Wer nur seine Notizen durchliest, lernt nicht. Wissen ins Gedächtnis eingraben heißt, mit dem Stoff zu arbeiten. Aufgaben oder Projekte dazu zu erledigen oder Dritten darüber zu berichten. Das leistet den Wissenstransfer ins Gehirn und wird dort als „verstanden“ abgelegt.
  8. Den richtigen Kanal finden: Es gibt verschiedene Lerntypen. Etwa den Auditiven, Visuellen oder Kinästhetischen. Je nach persönlicher Ausprägung sollten die Lernmaterialien also zum Hören, Ansehen oder zum Erfahren, im Sinne von erlebbar, sein.
  9. Planung statt Chaos: Wer erfolgreich lernen will, muss diesen Erfolg planen. Angefangen beim Sammeln der Materialien, über einen Zeitplan, wann was gelernt wird, bis hin zur Prüfung. Hintergrund: Diese Strukturen geben Sicherheit.
  10. Lerngruppen bilden: Eine Lerngruppe ist der Königsweg. Der Mensch ist ein soziales Wesen, den der Austausch über Erfahrungen motiviert. In einer Gruppe unterstützen sich die Teilnehmer gegenseitig, und die soziale Kontrolle greift, ähnlich wie bei Lauf- oder anderen Sportlertreffs. Fehlt hier einer, wird er beim nächsten Treffen gerügt.
  11. Neue Medien und Formate nutzen: Unabhängig von Raum und Zeit lernen. Die neuen Medien machen es möglich zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort zu lernen. Über das Internet auf Onlineangebote zugreifen, eBooks, Audiobooks, und Lehrvideos über das favorisierte Endgerät (Notebook, Smartphone, Tablet) nutzen.
11 Tipps für effizientes Lernen
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