Das MindHub-Konzept · Der Weg zum Socialized Learning

Der weg zum Socialized Learning

Jedes Konzept beginnt mit einer guten Planung: wir bereiten den Weg zum Socialized Learning mit der Socialized Learning Readiness (SLR). Dieser Faktor besteht aus drei Quotienten: der Subject Relevance (SLR-S), People Acceptance and Motivation (SLR-P) und der Organisation and Technique (SLR-O).

 

Die Subject Relevance bestimmt dabei, welche Themen für Socialized Learning überhaupt und wie geeignet sind bzw. welche Methode am sinnvollsten ist. Die People Acceptance and Motivation überprüft die Bereitschaft der Mitarbeiter im Unternehmen für Socialized Learning. Hier gehen Erfahrungen der Mitarbeiter mit Netzwerken, Social Media und Business und das Nutzen der virtuellen Realität ebenso mit in die Überlegungen ein, wie deren Motivation, deren Widerstände und das Vertrauen zu den Trainern. Auch die Arbeitslast und wird bei der Untersuchung berücksichtigt. Nicht zuletzt ist die Überprüfung von Organisation and Technique als Grundvoraussetzung für die Umsetzbarkeit des Socialized Learning Konzeptes notwendig.

 

Ein gutes Lernkonzept ist prinzipiell eingebettet in das Unternehmen und berücksichtigt dessen Vision, Strategie, Leitlinien und Restriktionen. Auch das Social Learning Konzept beinhaltet Lernziel, Bedarf und Curriculum für das jeweilige Unternehmen. Die Realisierung des Konzepts erfolgt mittels Rollout und Controlling, das wiederum Auswirkungen auf das Konzept hat.

 

Der Hauptunterschied zwischen Socialized Learning Konzepten und traditionellen Lernkonzepten liegt im Curriculum. Bei der Erstellung des Curriculums werden nicht nur Lerninhalte definiert. Darüber hinaus werden Prozess und Lernformate an die Inhalte, die Timeline und das Unternehmen angepasst. Was ist wie im Vorfeld möglich und sinnvoll? Erst im Anschluss erfolgt der funktionale Aufbau. Ziel ist eine innere Logik, die sicherstellt, dass jeder Teilnehmer in jeder Phase einen erkennbaren Lernfortschritt macht, damit er am Ball bleibt. Zum funktionalen Aufbau gehören die Entwicklung einer exklusiven Plattform und die Einteilung der entsprechenden Gruppen. Diese Communities of Competence können beispielsweise nach Themen, Ausbildungsgruppen oder nach Projekten gegliedert werden. Insgesamt wird auf diese Weise ein umfassendes Curriculum entwickelt, das den Ansprüchen der Teilnehmer und des Unternehmens genügt.

 

Voraussetzung für die Realisierung ist ferner die Sicherstellung der Ökologie. Zu den Rahmen­bedin­gun­gen gehören finanzielle Fragen genauso wie Fragen nach dem zeitlichen Rahmen der einzelnen Bausteine. So hängen Akzeptanz und Durchhaltevermögen der Teilnehmer eng mit der Arbeitslast des einzelnen zusammen. Ebenso spielt die durchgängige Betreuung der Teilnehmer eine große Rolle. Je nach Prozessphase benötigt der Teilnehmer mehr oder weniger intensive Betreuung, die es gilt zu gewährleisten und möglichst auf eine 7 x 24 Stundenbetreuung auszubauen. Mit der Realisierung und Umsetzung des entstandenen Lernkonzeptes startet der Prozess des Socialized Learning im Unternehmen.