Blog

Agiles Lernen Teil 3

Heute geht es in unserer Blog-Reihe „agiles lernen“ um das Thema „Agiles lernen ist lernen durch tun“.

Das „tun“ ist eine im Menschen tief verankerte Form des Lernens. Kinder imitieren bereits sehr früh Ihr Umfeld. Was bedeute, dass sie das tun, was sie bei anderen z.B. den Eltern sehen. Kinder kopieren also das Verhalten Ihrer Eltern, sie tun es einfach. Erst mit zunehmenden Alter hinterfragen sie dieses verhalten und entwickeln ihre eigenen Verhaltensmuster. Diese genetisch verankerte Form des Lernens nutzen wir bei agilen Lernformen. Der Lernende soll zunächst einen Ablauf imitieren, also nachbilden. Dabei ist es wichtig, dass der lernende dies mit möglichst vielen Sinnen selbst umsetzt, es also an sich selbst erfährt.

Schon in der Schule nutzen wir diese Technik des Hörens, Schreibens und Sprechens des Lernstoffes. Hier allerdings unter Anleitung. Beim „agilen lernen“ soll der lernende motiviert werden selbst die Initiative zum Lernen zu ergreifen. Dafür muss der Lernstoff entsprechend attraktiv und ansprechend aufbereitet sein, und eine Fülle von Lernwegen angeboten werden, damit der lernende sich das für ihn am geeignetste heraussuchen kann. Dazu steht eine Vielzahl von Informationsträgern zur Verfügung. Ob Video, E-Books, Webinar oder klassische Medien, wichtig ist das der lernende über diese Träger in ein „aktives“ tun versetzt wird. Als Beispiel kann hier die individuelle Geschwindigkeit des Lernens gesehen werden. Der Lernende gibt sich selbst ein Lernziel innerhalb eines selbst definierten Zeitraums. Das Lernangebot z.B. bei einer Sprachweiterbildung wird auf diese selbst gesteckten Parameter angepasst. Der Lernende wird nun im Rahmen seiner selbst gesteckt Ziele regelmäßig auf seinen Fortschritt hingewiesen und wie weit er noch von seinem Lernziel entfernt ist. Diese Interaktion gibt dem lernenden mehr Freiheit und Kontrolle über seinen Lernfortschritt.

Das wesentliche dabei ist, das der Lernende selbst seine Parameter für den Lernfortschritt definiert und in einer AKTIVEN Rolle steht. Der Trainer ist mehr und mehr in der Rolle des Unterstützers, Beraters und Coach für den Lernenden verfügbar und weniger als fachlicher und inhaltlicher Trainer.

Und genau hier unterstützen die Plattformen von mindHub® Trainer, Trainingsinstitute und Unternehmen mit Strukturen und Prozessen, die letztendlich ein agiles lernen durch TUN ermöglichen.

Ob automatischer Reminder, die Anzeige zum lernfortschritt oder die verbleibende Anzahl an Tagen bis zum Lernziel. Diese Hilfsmittel unterstützen den Lernenden beim Erreichen seiner selbst gesteckten Ziele und wirken dabei motivierenden und aktivierend. Gleichzeitig werden Trainer und Institute von Routinearbeiten entlastet und nutzen vorgefertigte Konzepte und Strukturen.

Sind Sie gerüstet für „Agiles Lernen“? Wie immer Sie diese Frage beantworten, kontaktieren Sie uns – es lohnt sich!

Kontakt

Agiles Lernen Teil 3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 × fünf =