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Lernen und Lehren im Kollektiv – Der Trend in der betrieblichen Weiterbildung

Wer sich ein wenig mit Prozessen in Betrieben beschäftigt, stellt fest, dass sich sowohl Arbeitsweise als auch betriebliche Weiterbildung stark verändert haben. Neue Trends, die Internet, Social Media und Globalisierung mit sich bringen, haben längst Einzug gehalten in den betrieblichen Alltag.

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Betriebe haben damit zu kämpfen, dass die Erwerbstätigen immer älter und die Arbeits­prozesse immer schneller werden, während neue Leistungsträger auf sich warten lassen. Arbeiten im World Wide Web, das Nutzen von Social Media und mit verschiedensten Netzwerken verändern die Arbeitswelt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels spürbar. Mit der Virtualisierung der Projekte wächst der Arbeitsdruck auf die einzelnen Mitarbeiter. Über das Ausscheiden und Krankheit der Mitarbeiter geht weit verteiltes Expertenwissen verloren und ein extremer Fachkräftemangel sorgt für die aktuellen Herausforderungen vieler Betriebe.

Zwei Ziele sollen demnach die Leistungsfähigkeit der Betriebe aufrecht erhalten:

  1. Fachkompetenz und Expertise muss im Unternehmen verbleiben, um die Leistungsfähigkeit des Betriebs zu erhalten. Die Attraktivität der Arbeitsplätze muss nachhaltig gesichert werden, um die bestehenden Mitarbeiter zu binden. Um die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters zu erhalten und zu steigern, muss der Arbeitsgeber den Arbeitsdruck des Einzelnen verringern und mit der Ressource Zeit äußerst schonend umgehen.
  2. Die gesteigerte Attraktivität der Arbeitsplätze in einem Unternehmen ermöglicht das Gewinnen neuer junger Leistungsträger. Neue Mitarbeiter müssen möglichst schnell in den Arbeitsalltag integriert werden, um den hohen Arbeitsdruck bewältigen zu können und die Leistungsfähigkeit des Betriebes zu unterstützen.

Damit geht es in Wirklichkeit nicht nur um betriebliche Weiterbildung, sondern vielmehr um die nachhaltige Sicherung der Attraktivität der Arbeitsplätze. Dies betrifft ebenso neue junge Leistungsträger, wie auch im selben Maße erfahrenere Mitarbeiter. Insgesamt erfährt der Arbeitsalltag aller Mitarbeiter über Socialized Learning eine enorme Erleichterung.

Nächste Woche werden wir uns den Digital Natives widmen und betrachten, warum gerade Ihre Lernweise so hervorragend für Socialized Learning geeignet ist.

Willkommen beim Socialized Learning!
Ihr MindHub-Team

Lernen und Lehren im Kollektiv – Der Trend in der betrieblichen Weiterbildung

2 Gedanken zu „Lernen und Lehren im Kollektiv – Der Trend in der betrieblichen Weiterbildung

  • So, 7. Apr 2013 um 20:45
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    Hallo Herr Breunig, aus meiner Sicht ist die Antwort hier Ja und Nein.
    Ja, wir sollten mehr industrialisieren, da das klassische Einzel-Lern-Verhältnis zwischen „Lehrer“ und „Schüler“ nicht mehr zeitgemäß ist.
    Und Nein, weil nur die Teile „industrialisiert“ werden, die reines Aneignen von Wissen bedeuten.
    Damit befreien wir Lehrer und Schüler. Denn der Schüler kann plötzlich seine Verantwortung zum Lernen selbst übernehmen. Der Lehrer kann sich auf die wichtige Rolle konzentrieren: den Schüler auf seinem Weg des Lernens zu beraten und zu stützen. Am Ende wird Lernen und Lehren wieder persönlicher.

  • Di, 26. Mrz 2013 um 14:14
    Permalink

    Dienstleistungen sollen – so deren Protagonisten – verstärkt industrialisiert werden. Betrifft das auch die betriebliche Weiterbildung?

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